Forummühle Hilden - Silo

Veranstaltung am 17. Mai 2017, 19 Uhr

Nachhaltig Bauen und Wohnen

Wohnen mit Nebenwirkungen: Sick-Building-Syndrom

90 % unseres Lebens halten wir uns in Innenräumen auf – den größten Teil davon in den eigenen vier Wänden. Deshalb ist gesundes Wohnen so wichtig, besonders für die rund 30 % der deutschen Bevölkerung, die bereits unter Allergien und Vorerkrankungen leiden. Denn Inhaltsstoffe z. B. aus Möbeln, Teppichen, Farben und Wohntextilien können das Krankheitsbild erheblich verstärken.

Wechselwirkung und Konzentration

Dabei sind die einzelnen Inhaltsstoffe allein ungefährlich. Aber eine Mischung mit anderen Stoffen oder Mikroorganismen kann das Immunsystem eines Menschen überfordern. Wird dann noch nicht ausreichend gelüftet, konzentrieren sich die Stoffe und Allergien oder chronische Erkrankungen können die Folge sein. Deswegen gehen in der Diagnose oft ratlose Mediziner zunehmend dazu über, dass Experten aus der Praxis das persönliche Umfeld in Wohnung, Haus und auch am Arbeitsplatz untersuchen.

Gründliche Analyse statt Patentrezept

Als erster Schritt hat sich die Analyse der Lebens- und Wohnsituation bewährt: Seit wann fühle ich mich nicht mehr gesund? Welche Veränderungen haben in letzter Zeit stattgefunden? Sind die Wohnräume regelmäßig ausreichend belüftet? Können zudem elektromagnetische und elektrostatische Einflüsse ausgeschossen werden? Besondere Bedeutung hat der Schlafplatz: was wurde hier verändert? Um diese und andere Aspekte zu analysieren, braucht es versierte Experten, die Ursachen und Wirkung erkennen und abstellen können.

Der Referent Armin Doege ist Malermeister, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der HWK Düsseldorf und beschäftigt sich intensiv u. a. mit der Ursache und Beseitigung des Sick-Building-Syndroms. Durch erworbenes Expertenwissen kann er zudem erkennen, ob mikrobielle Ursachen zum Schadensbild beitragen. In einem 20 Minuten-Vortrag werden wertvolle Informationen zum Thema geben und Fragen beantwortet.

Der renommierte Architekt Christof Gemeiner moderiert die Veranstaltung und wird von Beispielen aus der Baubiologie zur Prävention berichten. Das Thema ist für alle interessant, die Lösungsansätze zur Vermeidung und Beseitigung von Nebenwirkungen beim Wohnen suchen: Bauherren, Hauseigentümer, Vermieter, Hausverwalter und Mieter.

 

Veranstaltungsort: Gemeiner Architekten
17. Mai 2017, 19 Uhr
Walder Straße 24 a, 40724 Hilden

Wir freuen uns, dass Herr Dr. Jürgen Klinken, Facharzt für Dermatologie i. R., Fragen zu gesundheitlichen Folgen des Sick-Building-Syndroms beantworten wird.

Kontakt

Dietrich Ernst Beratung für Kommunikation 
Regerstrasse 56a 
40724 Hilden 

Telefon 0 21 03/418 661
Fax 0 21 03/963 234
kontakt (at) dietrichernst.de

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